Künstler
Johanna Marie Bodeux & Carmen Catuti
Man sollte: Stets strebsam sich bemühen, gut zu sein in der a) Schule, b) Ausbildung/ Uni c) im Beruf, eine Familie gründen, seine Tage mit Sinn füllen und ein produktives Mitglied der Gesellschaft sein. Doch was passiert, wenn das klassische Glücksversprechen einer bürgerlichen Existenz nicht mehr eingelöst werden kann, weil sich die sozialen und ökonomischen Strukturen in Auflösung befinden? Welche Lebensentwürfe gibt es diesseits und jenseits der geregelten Arbeit, von der sich immer mehr junge Menschen heimlich, still und leise schon längst verabschiedet haben, und was machen diese Lebensstile mit Menschen? Diesen Fragen gehen JOHANNA MARIE BODEUX und CARMEN CATUTI in ihrer Fotoserie “Hello image, sing me a line from your favourite song” nach. Die Bilder kreisen ihr Thema ein, indem sie Stimmungen der popkulturellen Tagträume aufgreifen, die immer schon bevorzugter Fluchtpunkt, schillernde Gegenwelt und Projektionsfläche waren, wenn man jung ist. Einst Ausdruck einer Gegenkultur, wirkt die Popkultur mehr und mehr systemstabilisierend in westlichen Gesellschaften, in denen sich ganze Generationen desillusionierter junger Menschen (noch) kein Gehör verschaffen. Die Vereinzelung, die Flucht ins Private oder in Traumwelten – all das wird in den Bildern von Johanna Marie Bodeux und Carmen Catuti deutlich spürbar. Wir sehen Bilder einer leisen Verweigerung, der Stille nach dem Zusammenbruch unter der Last der Möglichkeiten. Eine Absage an das Ideal des sich ständig und in jeder Hinsicht selbst optimierenden (jungen) Menschen. Es gibt kein Müssen und kein Sollen, wenn wir nicht wollen. Portraits, in denen sich die Fotografinnen gegenseitig abbilden und die assoziativ mit den Songs verbunden sind, die Grundstimmungen für diese Aufnahmen lieferten. Verwendet wurden verschiedene analoge Kameras mit unterschiedlichen Bildformaten, wodurch die Serie einen fragmentarischen Charakter bekommt.
Stichpunkte zu den Fotografinnen:
Johanna Marie Bodeux machte 2008 ihren Abschluss in Sozialwissenschaften und Psychologie und erstellte ihre Diplomarbeit in visueller Soziologie in Form eines Dokumentarfilms. Sie lebt in Berlin und legt dort als Nuit Noire DJ-Sets aus New Wave, Postpunk, Shoegaze und Electropunk auf.
Weitere Infos: MySpace… / Flickr…
Carmen Catuti, geboren in Bukarest/ Rumänien, studiert z.Zt. an der Dortmunder FH Fotografie. Bis Februar 2009 absolvierte sie außerdem einen Austausch mit der School of Art and Design in Nottingham/ UK. Dort arbeitete sie u.a. an Filmprojekten mit.
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Carmen Catuti Johanna Marie Bodeux
Jakub Kostyszyn
Der Teppich, vor allem der orientalische hatte seit jeher weit mehr als nur dekorativen Charakter.
Er war schon immer und ist auch heute noch Status Symbol, Informations-Medium, Objekt-Träger und Wasserstandsanzeige der Kultur.
Jakub Kostyszyns LYNNDIE zeigt die zu trauriger Berühmtheit gelangten Ex-US-Soldatin Lynndie England, die sich selbst – an ihres ursprünglichen Opfers statt – im quadrierten Kreis an der Leine hält. Anstelle mäandernder und feingliedriger Arabesken brüllt im groben Pixel-Format die geballte Symbolik eines handgeknüpften Teppich die Tiefe seiner Kritik und Anteilnahme an der Abu Ghuraib-Willkür herunter. Nicht nur wird hier die antike Kunstform des Teppichs in dieser primitiven Dekonstruktion von Web-Design vergewaltigt, sondern stellvertretend damit auch die Herkunft und Kultur dieser Kultur mit (Soldaten-)Stiefeln getreten. Die Schuldzuweisung an die Einzelne bleibt nicht im verhärtet in der Distinktion zwischen Gut und Böse haften, sondern bricht – aus purer Fantasielosigkeit, Hilflosigkeit eines Kindes (Lynndie selbst kann als ein solches aufgrund ihrer Statur verwechselt werden) begibt sich das Objekt in den eigenen Teufelskreis aus Befehlshörigkeit, Demütigung, Selbstaufgabe und schließlich Sühne. Der sonst auf dem Boden liegende und hier fehlende Counterpart des Abu Ghuraib Inhaftierten verdeutlicht lediglich die Endlos-Struktur unser hochkomplexen Problemwelt, die sich unter anderem im Nahost-Konflikt seit Jahrzehnten heruntergebrochen in dem Satz ausdrücken lässt: Der vermeintliche Täter wird zum Opfer, dessen Täter das Opfer eines Täters wird, der erstgenannten Täter zum Opfer gefallen war.
Diese Schwindel erregende Konklusion ist die letzte Reminiszenz an die Verspieltheit und Komplexität des eingangs vorgestellten Mediums Teppich. Demgegenüber steht die Reduktion der Information; das Fehlen der Hälfte des Ausgesprochenen, die grobe Verarbeitung, das elyptische Erzählen gerät hier im Speziellen – aber auch generell in Jakub Kostyszyns Arbeiten zum „Verschwinden“ – zum Wesensmerkmal seiner konzeptuellen Kunst.

Jakub Kostyszyn
Yawn
YAWN sind Sandra Greiling und Annika Janssen. Der Name YAWN ist die Abkürzung für YEAH AWESOME WOW NICE. Sandra und Annika haben sich über ihr Grafik Design Studium an der FH Dortmund kennengelernt. Sandra beginnt gerade ihr Diplom, während Annika schon seit 2008 als Teil von RADAU selbstständig arbeitet. Das Team YAWN ist noch sehr jung und existiert erst seit Mai 2009. YAWN mag Illustrator, Filzstifte, POP, Handmade Fonts, 80er Jahre Surf und Skate Design, American Sitcoms, Highschool Filme, Hedi Slimane Models, Island, Vampire, Geometrie, Wölfe, Turnschuhe, Mosh Pits, Fastfood und Rausch.
YAWN wird für Bohème Précaire eine Auswahl ihrer Illustrationen zeigen.
Weitere Infos: www.weareyawn.com // info@weareyawn.com
Juliane Weißenborn
Dass Film und Musik fruchtbare Verbindungen eingehen können, ist ein alter Hut. Schon lange vor MTV gab es viele wegweisende Unternehmungen in diese Richtung. Und auch in Zeiten der globalen Krise, die schon seit langem eben auch eine Krise der Musikwirtschaft ist, ist dieser Weg noch lange nicht an seinem Ende angekommen. Immer wieder gibt es Kreative, die dem Verfall der “klassischen” Plattform für Video-Clips, den Musiksendern, trotzen und sich einfach andere Kanäle für ihren Output suchen – an allererster Stelle das Internet, das in Zeiten des vielbeschworenen “Web 2.0″ neben einer Flut an kommunikativem Müll eben doch für eine ganz erhebliche Demokratisierung des Mediums “Internet” gesorgt hat.
Eine ganz andere Art der Verbindung von Musik und bewegtem Bild ist die Live-Performance, die anders als die in zahlreichen Clubs und Discos über die Wände flimmernden geometrischen Formen, die rein dekorativen Zwecken gehorchen und meist nur lieblos per DVD abgespult werden, einen direkten Bezug zur parallel laufenden Musik hat. Mixing, Sampling & Collage sind die Techniken, die sowohl vom DJ im Kontext elektronischer Musik, als auch vom Visual Artist angewendet werden, um durch die Verschmelzung zweier verschiedener Ausdrucksformen, mehrere Sinne gleichzeitig anzusprechen und zu berühren. Die Idee ist, ähnlich wie bei der musikalischen Improvisation aufeinander einzugehen und in einen kreativen Dialog miteinander zu treten, um im Vorbeigehen neue, noch unentdeckte Pfade durch das Dickicht aus Bildern und Tönen zu entdecken.
Im Rahmen von BOHÈME PRÉCAIRE werden JULIANE WEISSENBORN (Film) und Wolke (DJ) diesen Gedanken aufgreifen und mit Bild/ Musik live performen.
Biographisches: Nach ihrem Abitur 2006 zog Juliane Weißenborn von Thüringen nach Dortmund, um an der WAM Film- und Fernsehproduktion zu studieren. Im Dezember dieses Jahres wird sie dort ihr Diplom erhalten. Während ihrer Studienzeit interessierte sie sich vor allem für die Verknüpfung von Bild und Ton; die Zusammenarbeit mit der befreundeten DJane Wolke lag also nahe.

Juliane Weißenborn
Xenia Stanek
“They never come back.” Dieser Satz gilt nicht nur für alte Berufsboxer, sondern in zunehmendem Maße eben auch für junge Kreative aus den verschiedensten künstlerischen Kontexten, die dem Ruhrgebiet zu Studien- oder Arbeitszwecken den Rücken kehren, um meist in die einzige wirkliche Metropole dieses Landes zu ziehen: Berlin calling. Dass es nicht zwangsläufig so sein muss, sondern eine “künstlerische Rückkehr” – zumindest für eine besondere Nacht – möglich ist, beweist u.a. XENIA STANEK, die als eine von bislang zwei bestätigten Wahl-Berlinerinnen mit biographischer Verbindung zum Kohlenpott an der ersten Bohème Précaire teilnehmen wird.
1987 im polnischen Zywiec geboren, machte sie 2007 am Dortmunder Stadtgymnasium ihr Abitur und war schon ein Jahr vorher Preisträgerin des Otto Bahrenburg Föderpreises für junge Künstler. Nach Ausstellungen u.a. im Torhaus Rombergpark und der Galerie “Camera Obscura” führte sie ihr Weg direkt in die Hauptstadt, wo sie mittlerweile Bildende Kunst an der Kunsthochschule Weißensee studiert.
Xenia Staneks bevorzugtes Ausdrucksmittel sind Collagen, die sie aus den verschiedensten Materialien zu einem neuen Ganzen zusammenfügt. Dabei bedient sie sich z.B. alter Fotografien, Zeitungsausschnitten, Textilresten, Isolierband und Drähten. Der Zauber liegt im Detail. Texte genauso wie (elektronische) Musik liefern ebenfalls Ideen, die mit traumwandlerischer Sicherheit eingearbeitet werden.
Bei Bohème Précaire zu sehen: Xenias neue “Soldaten”-Reihe.

Xenia Stanek – “Soldat”
The Tomorrow Button
Ich war gefangen. Mein Alltag hatte mir mein eigenständiges Handeln abgenommen und – mit einigen Tricks und Kniffen – mein Denken und Sein an sich gerissen. Ich hatte keine Ahnung, wann das passiert war. Ich weiß nur noch, dass es mir, kurz nachdem es angefangen hatte, noch möglich war, einige Fixpunkte zu bestimmen. Zwischen diesen spannte ich Fäden, und dieses Geflecht ergab so etwas wie ein Muster, an dem ich ablesen konnte, was mich in diese missliche Lage versetzt hatte. Wie gesagt: das war am Anfang. Schon ein paar Wochen später hatte ich jedes Gespür für ein Wann und Wo verloren. Ich trieb die Tage vor mir her und machte es mir in der Beliebigkeit einer grauen Farbe bequem.
Das ist natürlich eine gottverdammte Lüge.
Es war natürlich so, dass die Tage diejenigen waren, die mich vor sich her trieben, und was ich als bequem erachtete, war im Grunde genommen nichts anderes als ein verschimmeltes und verkümmertes Dasein. Jeder, der neben mir stand, konnte das sehen. Mir selbst aber blieb der Blick auf meine Misere verschlossen. Nicht, dass ich es nicht hätte sehen wollen, aber das Vorher war einfach schon zu lange vorbei und das Vergleichen hatte ich mit der Zeit verlernt.
Wie in Watte gepackt taumelte ich voran. Zumindest glaubte ich das. In Wirklichkeit aber war ich eingeklemmt. Irgendwo, zwischen dem Gestern und Morgen, vom Heute meilenweit entfernt. Und es wäre sicherlich noch sehr viele Jahre genauso weiter gegangen, denn auch wenn unsere äußeren Umstände tagtäglich Veränderungen an uns herantragen, damit wir auf sie reagieren können, so lange wir überhaupt nicht reagieren, so lange verändert sich:
Nichts.
Zumindest nicht zum Besseren.
Es war ein Sonntag wie jeder andere. Ich langweilte mich selber, indem ich nichts anderes tat, als aus dem Fenster zu schauen. Gerade, als ich meinen Platz verlassen wollte, um mich dem niemals endenden Geschnatter im Fernseher hinzugeben, fiel mein Blick auf etwas, was in Augenhöhe an der Wand angebracht war. Da ich keine Bilder besaß, seit 3 Sekunden aber eines an meiner Wand hing, trat ich heran und stellte zu meiner Verwunderung fest, dass es sich, bei dem von mir als Bild identifizierten Objekt, um einen ganz banalen Schalter handelte. Hätte man mich gefragt, ob an dieser Wand – in meiner Wohnung – ein Schalter angebracht sei, ich hätte diese Frage mit Sicherheit verneint. Um nicht zu sagen: ich war mir hundertprozentig sicher, dass an dieser Wand niemals ein Schalter angebracht gewesen war. Nicht in hundert Jahren. Aber die Tatsachen sprachen gegen meine Aussagen. Den vor meinen Augen ragte er aus der Wand.
Ich schaute an die Decke. Die dort angebrachte Glühlampe brannte. Der Schalter für diese Lampe war rechts neben der Tür positioniert, und da er nach unten gedrückt war und somit auch zeigte, dass in diesem Raum Licht brannte, war daran überhaupt nichts auszusetzen. Gegen den Schalter, der sich gerade an meiner Wand materialisiert hatte, allerdings schon. Wie und vor allem wer hatte dieses Ding aus Plastik nur dort befestigt, ging es durch meinen Kopf. Aber so lange ich auch überlegte, ich kam zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Auch eine weitere Befragung der hintersten Ecken meines Gehirns brachte keine Erleuchtung.
Bei Erleuchtung blieb ich hängen. Denn auch wenn das Licht in diesem Raum brannte, wurde mir nun klar, dass es sich bei dem Objekt an der Wand um nichts anderes als einen schnöden Lichtschalter handeln könnte. »Ein Lichtschalter der…sagen wir mal…ein Lichtschalter der…kein anderes zu Hause gefunden hatte…und deswegen bei mir eingezogen war«, beruhigte ich mich selbst. Und eigentlich hätte ich an dieser Stelle überrascht sein sollen, denn meine Worte beruhigten mich nicht nur, sie befriedigten mich bis auf das Letzte. Wieder einmal hatte ich es geschafft, mich mit dem geringsten Aufwand aus einer verfahrenen Lage zu befreien. Hätte ich noch so etwas wie Stolz in mir gehabt, in diesem Moment hätte ich ihn gespürt. Ich ließ den Schalter Schalter sein und wandte mich wieder meinem Sonntagsprogramm zu.
In der Nacht aber wollte ich keinen Schlaf finden. Wieder und wieder musste ich an den Schalter denken. Ich rollte mich von einer Seite auf die andere. Kurz schlief ich ein, aber nur, um im nächsten Moment durch einen weiteren Adrenalinstoß geweckt zu werden. Gegen 3 Uhr, es war schließlich schon Montagmorgen, wurde es mir zu bunt und ich verließ das Bett. Ich ging ins Badezimmer und trank einen Schluck Wasser aus der Leitung, wusch mein Gesicht und schaute in den Spiegel. Ich drehte den Kopf etwas nach links, sortierte meine Haare und drehte dann meinen Kopf in Richtung Wohnzimmer. Ob der Schalter wohl immer noch da ist, dachte ich bei mir. Ich schaute noch einmal in den Spiegel, dann wieder Richtung Wohnzimmer, dann wieder in den Spiegel. Ganz klar, der Herr der mir gegenüber stand war ich. Aber wer war das eigentlich?
Seit Jahren hatte ich nichts mehr hinterfragt, und die dafür verantwortlichen Regionen in meinem Gehirn mussten wohl schon seit ewiger Zeit keine Stimulation mehr erfahren haben. Deswegen erschrak ich schon, bevor die sich die Frage in meinem Kopf ausbreiten konnte. Die Frage selbst traf mich aber noch viel gewaltiger, und ich musste kurz ein körperumfassendes Schütteln abstreifen, bevor ich mich wieder im Spiegel betrachten konnte. Wer war diese traurige Gestalt, die mir im fahlen Licht des Badezimmers gegenüber stand? Für den Moment auf jeden Fall zu viel.
Ich wischte mir die Frage mit der klammen Hand aus dem Gesicht, löschte das Licht und verließ das Badezimmer. Ich stand jetzt im Flur und schaute auf die halb geöffnete Tür vom Wohnzimmer. 5 Minuten starrte ich so Löcher in die Luft und als ich mich gerade wieder ins Bett aufmachen wollte, überrumpelte ich mich selber und stürzte in den dunklen Raum. Mit einem kurzen Schrei riss ich das Licht an und blickte auf den Wand. Der Schalter war noch genau da, wo ich ihn am Nachmittag verlassen hatte. Ich ging zu der Wand und baute mich vor dem Schalter auf. Gerade wollte ich mich einer neuen Fragenrunde hingeben, um irgendwie zu klären, wie dieses Objekt seinen Weg in meine Wohnung gefunden hatte, da lag mein Daumen auch schon auf dem Schalter und legte diesen um. Der Schalter kippte kurz nach unten und schnappte dann einfach auf seine vorherige Position zurück. Wie angewurzelt blieb ich stehen und lauschte in die Stille. Ich drehte mich um und schaute in den Raum. Nichts, aber auch rein gar nichts hatte sich verändert. Ich drehte mich wieder der Wand entgegen und betätigte den Schalter noch zweimal. Wieder schnappte er nach dem Umlegen sofort wieder zurück in seine gewohnte Stellung. Und dafür nun die ganze Aufregung, ging es durch meinen Kopf. Ich schlappte zurück zur Tür, löschte das Licht und lag kurz darauf wieder in meinem Bett, um in einen tiefen und zufriedenen Schlaf zu fallen.
Der Donnerstag weckte mich mit strahlendem Sonnenschein.
Christian Neumann lebt und arbeitet in Köln. Er verdient seine Brötchen als freier Gestalter und animierten Webseiten. Er ist Mitveranstalter des Kunstfestivals Hug me, Heimlich und wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet, versorgt er das Kölner Nachtleben mit Tanzmusik.

The Tomorrow Button
Clemens Behr & Robert Matzke. Rauminstallation präsentiert von Heimatdesign
Clemens Behr in his own words: “Garbagebags and cardboxes are cheap, beautiful, offer a lot of space, are always available, quickly to process, work without electricity and are actually meant for other purposes. Maybe that’s why they trigger my association and by that, develop a special charm, aesthetic and meaning to me.”
Robert Matzke, studierter Designer, arbeitet seit 2004 selbständig als Illustrator. Diverse Veröffentlichungen in Büchern und Zeitschrifen. Außerdem liefert er Illustrationen, Characterdesign & Storyboards für diverse Filmprojekte.

Clemens Behr, “Seizekl”
Angelos Gavrias
Angelos Gavrias finished his studies in photography at art school in Germany 2005. In 2004 he started his portrait project “Platos Cave” which is an homage to the work of the important photographer August Sander. This work got nominated in 2006 for the 5th Photographic Encounter in Kythira (Greece).
2006 he wins in New York the Golden Light Award for the Best Documentary Work of the Year with his project “Social Strip”.
Since 2006 Angelos Gavrias lives and works between Europe and New York. Next to his photography he also works as an Art Director & Project manager. From 2006 he has been covering the New York Fashion Week with his project partners Lars Rosmaiti (Director & Film) and Finola Hughes ( TV Moderator/ Actor from Los Angeles ). 2008 Founder of the Fashion blog so-tomorrow.com.
Angelos Gavrias work crosses from Fine Art to the Commecial World and the artistic approach to photography gives his work a uniqueness.

Angelos Gavrias
Florian Wiesener
Der 24-Jährige Dortmunder studiert in seiner Heimatstadt Kommunikations- & Mediendesign und stellt Illustrationen aus. Einer der Haupteinflüsse seiner Arbeit ist urbane Kultur, die er mit verspielten Zeichenstrichen in seinen Arbeiten beschwört.

Florian Wiesener
Thomas Armborst
Illustration & Grafikdesign.
Hat bereits in Magazinen wie dem “Wiener”, “Dummy” & Playboy veröffentlicht und ist mit seinen immer innovativen Arbeiten für Veranstaltungsreihen wie z.B. “Star*Trash”, “Pop Action” & “This is it!” nicht mehr aus dem Dortmunder Nachtleben wegzudenken. Hat auch das Design der Bohème Précaire-Einladungen & -Plakate gestaltet.
Vanessa Leissring
Vanessa Leissring hat sich in ihrer Arbeit „Petrol Stations“ mit dem Thema Architektur / Skulptur im öffentlichen Raum auseinander gesetzt. Die dokumentarischen Ansichten beschäftigen sich mit dem Beziehungsgeflecht aus Gebrauchsarchitektur und ihrer formalen Schönheit. Bei Nachteinbruch ist sie auf der Suche nach Orten, die bei Nacht niemals schlafen gegangen sind, den Tankstellen. In einer typologischen Arbeitsweise fotografierte sie diverse Tankstellen bei Nacht und bearbeitete sie so, dass es scheint, als schwebten die riesigen “Petrol Stations” in Raum und Zeit. Auf der optischen schwarzen Bühne der Nacht stechen in Neon die einsamen Versorgungsanlagen hervor. Fast schon unwirklich wirken die Nachtstationen in diesem Bildaufbau. Raum und Nutzen scheinen für einen Moment losgelöst voneinander zu sein. Jedoch zu späterer Stunde werden die Skulpturen wieder vom Menschen zu Leben erweckt und aus den Objekten werden wieder Orte des Nutzens.
Vanessa Leissring lebt zurzeit in Dortmund, wird aber niemals sesshaft.
Studium der Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Bis jetzt Studium Fotodesign an der FH Dortmund (Diplom jetzt).
Diverse Foto-Assistenzen in Deutschland und im Ausland unter anderen für: Martin Parr (London), Agentur Magnum Photos (London), Michael Reisch (Düsseldorf), Noshe (Berlin)…

